Bauplätze in schöner Südwestlage

Mit dem Spatenstich ging es symbolisch los. Im Westen von Ruppertshofen enstehen insgesamt 26 neue Bauplätze, davon im ersten Abschnitt 13 Plätze, die in schöner naturnaher Umgebung gelegen sind. Besonders für Familien mit Kindern bietet Ruppertshofen hier attraktive Anreize. Der Bauplatzpreis liegt bei 95,00 €/m². Zusätzlich erhalten Familien mit Kindern ein Baukindergeld in Höhe von 1.500,00 €/Kind.

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Das Baugebiet befindet sich im Vordergrund auf der rechten Seite.

Informationen zum Baugebiet

  • Bauplätze
    2 Bauabschnitte mit je 13 Plätzen
  • 1. Bauabschnitt
    13 Plätze zwischen 438 bis 797 m²
  • Preis
    95.- €/m²,  voll erschlossen, inkl. Erstvermessung
  • Baukindergeld
    1.500.- €/Kind (max. 6.000.-€)
  • Lage
    in südwestlicher Lage, herrlicher Panoramablick

Auszug aus dem Bebauungsplan

  • Art der baulichen Nutzung
    Allgemeines Wohngebiet
  • Zahl der Vollgeschosse
    max. 2
  • Bauweise/-typ
    offene Bauweise, Einzel- und Doppelhäuser

Informationen
Für weitergehende Informationen steht Ihnen Bürgermeister Peter Kühnl gerne zur Verfügung

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Stand: November 2014

 

  Flurstück

  Bauplatznummer

  Größe

781/1

1

783 m²

  verkauft

781/2

2

472 m²

  verkauft

781/3

3

549 m²

  verkauft

781/4

4

576 m²

  verkauft

781/5

5

590 m²

  verkauft

781/7

6

727 m²

  verkauft

781/8

7

797 m²

  verkauft

781/9

8

642 m²

  verkauft

781/10

9

530 m²

  Verkauft

781/11

10

546 m²

  verkauft

781/12

11

633 m²

  verkauft

781/13

12

438 m²

  reserviert

781/28

13

560 m²

  verkauft

 

 

Stand: Juli 2015

 

Textteil zum Bebauungsplan Tanngassenrain-Erweiterung

2. BA

Tanngassenrain-Erweiterung

781/16

16

539 m²

verkauft

781/15

15

533 m²

verkauft

781/14

14

523 m²

verkauft

781/17

17

550 m²

verkauft

781/18

18

453 m²

verkauft

781/19

19

470 m²

verkauft

781/27

20

550 m²

verkauft

781/26

21

558 m²

reserviert

781/22

24

694 m²

verkauft

781/21

23

521 m²

verkauft

781/20

22

600 m²

verkauft

781/25

25

573 m²

verkauft

781/24

Keine Nr.

721 m²

verkauft

 

CHECKLISTE

- PRÜFUNG BAUGESUCHE - 1. EFH-HÖHE

Grundlage:

Gem. Bebauungsplan Textteil (Stand 26.02.2009) wird die Erdgeschoss-Rohfußbodenhöhe (EFH) der Gebäude gemäß dem Einschrieb im Lageplan zwingend mit maximalen Abweichung von +/- 20 cm festgesetzt.

Prüfung:

Einschrieb Lageplan.

Einschrieb -20 cm EFH ≤ Einschrieb +20 cm

2. ENTWÄSSERUNG

2.1 Drainageableitung

 Prüfung:

Eine Drainageableitung ist nicht zulässig. Die Untergeschosse müssen als „weiße Wanne“ hergestellt werden.

2.2 Schmutzwasserableitung

 Prüfung:

Sämtliche Schmutzwasseranschlüsse des Gebäudes sind an den Schmutzwasserkontrollschacht anzuschließen. Dabei ist die Anschlusstiefe des Kontrollschachtes gem. Ausführungsplanung zu prüfen.

Ein Anschluss von Dach-, Hof- oder Oberflächenwasser ist nicht zulässig.

2.3 Regenwasserableitung

 Prüfung:

Sämtliche Regenwasseranschlüsse (Dach- und Hofflächenentwässerung) sind an die Oberflächengräben /- Mulden anzuschließen.

Das geplante Gelände ist so anzulegen, dass das Oberflächenwasser den Gräben oder Mulden zuläuft.

à siehe Systemschnitt Bebauungsplan

2.4 Brauchwassernutzung/Zisterne

 

 Prüfung:

Eine Brauchwassernutzung ist zulässig. Der Ab/- Überlauf ist an die Mulden / Gräben anzuschließen. Ein Anschluss an den Schmutzwasserkanal ist nicht zulässig.

Die Anschlusshöhen an die Gräben sind zu prüfen

 

3. Sonstiges

 

3.1 Zufahrt

 

 Prüfung:

Die Zufahrten zu den Grundstücken führen über die öffentlichen Entwässerungsmulden. Die Höhenlage sowie der Erhalt der Funktionsfähigkeit der Mulde ist zu prüfen.

 

3.2 Bauzeit

 

 Hinweis:

Die Funktionsfähigkeit der vorhandenen Gräben und Mulden muss während der Bauzeit erhalten sein. Ein Abbruch, Verfüllung etc. der Gräben ist nicht zulässig.

 

 

 Gemeinde Ruppertshofen BEBAUUNGSPLAN „TANNGASSENRAIN ERWEITERUNG“ PLANUNGSHINWEISE ZUR REALISIERUNG VON BAUVORHABEN

 Grundsatz

Das Baugebiet „Tanngassenrain Erweiterung“ wurde nach dem Motto „Na-turnahes Wohnen und Leben auf dem Lande“ konzipiert und soll auf diese Ziele ausgerichtet werden. Dazu sind ökologische Standards zu berücksich-tigen, die sich von „normalen“ (konventionellen) Baugebieten unterscheiden.

Diese sind

- ökologische Regenwasserbewirtschaftung mit offener Ober- und Dach- flächenwasser-Ableitung, - Möglichkeiten zur aktiven und passiven Nutzung von regenerativen Energien insbesondere Solarnutzung, - Verkehrsberuhigende Gestaltung des öffentlichen Straßenraumes, - Gestaltung des öffentlichen und halböffentlichen Raumes (Vorgärten) unter Berücksichtigung der o.g. Ziele

Besonderheiten zur Berücksichtigung bei einzelnen Bauvorhaben

A Ökologische Regenwasserbewirtschaftung

- Drainageableitungen sind nicht zulässig; Untergeschosse sind als „Weiße Wanne“ herzustellen,

- Schmutzwasser

Sämtliche Schmutzwasseranschlüsse des Gebäudes sind an den Schmutzwasserkontrollschacht anzuschließen.

Ein Anschluss von Dach-, Hof- oder Oberflächenwasser ist nicht zulässig.

- Regenwasser

Sämtliche Regenwasseranschlüsse (Dach- und Hofflächenentwässe- rung) sind an die Oberflächengräben /- Mulden anzuschließen.

Das geplante Gelände ist so anzulegen, dass das Oberflächenwasser den Gräben oder Mulden zuläuft (siehe Systemschnitt Bebauungsplan),

- Zisternen / Brauchwassernutzung

Eine Brauchwassernutzung ist zulässig. Der Ab/- Überlauf ist an die Mulden / Gräben anzuschließen. Ein Anschluss an den Schmutzwas- serkanal ist nicht zulässig.

- Die Oberflächenwasserableitung gemäß den im Bebauungsplan einge- tragenen Mulden entlang der Straßen sowie der durch Leitungsrecht LR 1 bezeichneten Oberflächenwassergräben muss dauerhaft, d.h. auch während der Bauzeit gewährleistet bleiben,

B Gestaltung der Gebäude

- siehe dazu allgemein die Festsetzungen des Textteiles zum Bebau- ungsplan (in Klammer Verweis auf Festsetzung im Textteil),

- Außenwände der Gebäude sind zu verputzen und / oder mit Holz zu verkleiden (2.1.1),

- Wände von Gebäuden über 25 m² Fläche sowie die Fassaden von parallel zur öffentlichen Verkehrsflächen geplanten Garagen sind zu begrünen (2.1.1),

- Dachformen und Dachneigung entsprechend 2.1.2 im Zusammenhang mit den Gebäudehöhen 2.2 begrenzt, um die gegenseitige Verschat- tung zur Nutzung der Solarnutzung zu minimieren,

- Farbgebung der Fassaden und Dächer gemäß 2.1.1 bzw. 2.1.2 beach- ten,

- Flach- und flachgeneigte Dächer bis 15° sind mindestens extensiv zu begrünen (2.1.2),

C Gestaltung der Freiflächen

- straßenbegleitende Oberflächenwasser-Mulden sind gemäß System- schnitt 2, Anlage 4.2 zum Bebauungsplan zu gestalten; Mulden als Schotterrasen, Hauszugänge und Garagen-/Stellplatzzufahrten ge- pflastert und Rinne; die Pflege und Gewährleistung der Funktion obliegt dem angrenzenden Grundstückseigentümer,

- Oberflächenwassergräben im rückwärtigen Bereich (mit LR 1 festge- setzt, siehe 1.10) werden bauseits als naturnah gestaltete Gräben her- gestellt; die Bepflanzung ist von den Bauherren gemäß 1.10 und Pflanzliste 4 herzustellen; die Pflege und Gewährleistung der Funktion obliegt dem Grundstückseigentümer, auf dessen der Graben liegt; die Gemeinde bzw. deren Beauftragter darf die Gräben zur Überprüfung betreten,

- die gemäß Bebauungsplan eingetragenen Pflanzgebote sind gemäß 1.14 zu gestalten und zwingend herzustellen; dies sind auf den Privat- grundstücken insbesondere das Pflanzgebot 1 (Ortsrandbegrünung) sowie die Durchgrünung mit mittelkronigen Laub- oder Obstbäumen (Straßenrandbepflanzung); da diese Pflanzgebote Teil der Ausgleichs- maßnahmen sind, werden diese im Rahmen des gesetzlich vorge- schriebenen Monitorings in regelmäßigen Abständen überprüft,

- in den Vorgärten sind keine Gebäude wie Geschirrhütten usw. zulässig (1.17),

- Hof- und Stellplatzflächen sind mit wasserdurchlässigen Belägen her- zustellen (2.3),

- Vorgartenflächen dürfen pro Grundstück auf mindestens 8,50 m Länge, jedoch maximal nur auf ½ der Straßenlänge befestigt werden (2.3),

- das Gelände ist unter Berücksichtigung der offenen Regenwasserablei- tungen gemäß dem Systemschnitt , Anlage 4.1 zu gestalten, dabei ist das Gefälle der Freiflächen jeweils zu den angrenzenden Oberflächen wassergräben bzw. –mulden auszurichten,

- die Höhe der Anschüttungen darf, bezogen auf das natürliche Gelände, maximal 1,20 m betragen (2.4); Ausnahmen für Terrassen und not- wendige Zufahrten sind möglich,

- Stützmauern und Einfriedigungen sind von ihrer Höhe und Gestaltung beschränkt; auf den Hauszugangsseiten keine Einfriedigungen zulässig (siehe 2.4),

- weiter sind noch die Hinweise zur Gestaltung der Freiflächen bezüglich des Oberflächenwassers (4.7) und bezüglich des Naturschutzes (4.13) zu beachten.

- Zur Beurteilung der planungsrechtlichen Festsetzungen sowie der ört- lichen Bauvorschriften ist den Bauvorlagen ein detaillierter Freiflächen- gestaltungs- und Pflanzplan beizufügen.

Es wird empfohlen, die Baugesuche der Einzelvorhaben auf die genannten ökologischen und gestalterischen Belange im Rahmen des Genehmigungs-/Kenntnisgabeverfahrens entsprechend zu überprüfen.